Landschaft mit Campanile

Eine Ausstellung mit Fotografien von Aribert Janus Spiegler
in der St. Dionysius-Kirche zu Erfurt-Salomonsborn

Foto: Domberg-Ensemble mit den Türmen der gotischen Kathedralen und dem Campanile

Die Foto-Ausstellung wird am Sonntag, dem 2. Juli 2017, um 11 Uhr, im Rahmen des Gottesdienstes in Anwesenheit des Fotografen eröffnet.

Die Ausstellung kann bis zum 19. September vor und nach den Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen sowie nach telefonischer Absprache besichtigt werden.

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Die Glocke ist gegossen

Die dritte Glocke für die St. Dionysius-Kirche zu Salomonsborn ist am Abend des Tages Christi Himmelfahrt 2017 auf dem Erfurter Domplatz im Rahmen des Kirchentags auf dem Weg durch die Glockengießer der Firma Bachert gegossen worden.

Bischof Dr. Jonathan Gibbs aus der Church Of England, Diözese Leeds, und Pfarrer Ricklef Münnich baten auf der Bühne um den Segen Gottes für den Guss und die Menschen in Salomonsborn, die künftig von Glocke zum Gebet gerufen werden.

Kirchentag in Erfurt

In Erfurt hat am Nachmittag Christi Himmelfahrt der Kirchentag auf dem Weg begonnen. Die Salomonsborner und die Marbacher Kirchengemeinden waren mit >12 Kuchen und guter Laune bei strahlendem Sonnenschein dabei.

Nun warten alle gespannt auf den öffentlichen Guss der Glocke der St. Dionysius-Kirche Salomonsborn, der ab 21.30 Uhr auf dem Domplatz beginnen wird. Glockenmantel und Kern und Schmelzofen stehen bereit…

Ökumenischer Passionsweg

Am Samstag, dem 8. April, um 18 Uhr, laden evangelische und katholische Gemeinde gemeinsam dazu ein, in ökumenischer Verbundenheit betend und singend in Marbach einen Passionsweg zu gehen.

Der Passionsweg soll vom Pfarrgarten (Petristraße 1) aus über den Teichplatz und die Ilmenauer Straße, dann über den St. Bernward-Weg und den Friedhof zur Kirche und dort einem Abschlussgebet führen.

Folgen doch auch Sie am Vorabend des Palmsonntags dem Kreuz! Miteinander wollen wir bedenken, welcher Weg Jesus von Nazaret ans Kreuz geführt hat.

Streit um Moschee-Bau: Jugendliche machen vor, wie’s geht

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Erfurt hat am 16. April zu Respekt vor Andersgläubigen und zum offenen Dialog aufgerufen. Genau das haben die Konfirmandinnen und Konfirmanden aus Marbach und Salomonsborn am vergangenen Samstag gemacht und sich mit jungen Leuten der muslimischen Ahmadyya-Gemeinde getroffen.

Ein Radiobeitrag der evangelischen Redaktion von Landeswelle und Antenne Thüringen fing ein paar Eindrücke davon ein:

 

Synode bittet um Respekt und Achtung

Gegner des Baus einer Moschee in Erfurter Ortsteil Marbach haben das Kreuz als Symbol für eine bizarre Protestaktion genutzt. Derzeit stehen ein mehrere Meter hohes Kreuz sowie elf kleinere auf der Fläche, die dem geplanten Baugrundstück benachbart ist.

Nachdem die Bischöfe der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und des katholischen Bistums Erfurt sich in einer gemeinsamen Erklärung klar gegen einen Missbrauch des Kreuzes als Kampfeszeichen ausgesprochen hatten, beschlossen die 53 anwesenden Mitglieder der Synode des Evangelischen Kirchenkreises Erfurt bei ihrer Tagung am 16. März 2017 ohne Gegenstimmen einen Aufruf zu Respekt vor Andersgläubigen und offenem Dialog. Wir dokumentieren den Synodenbeschluss im Folgenden:

„Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Erfurt bekennt sich nachdrücklich zu der in der Menschenwürde angelegten und grundgesetzlich garantierten Glaubens- und Religionsfreiheit. Jeder Mensch hat das Recht, nach seinem Glauben und seiner Religion zu leben und sich dazu öffentlich zu bekennen. Dazu gehört auch die Freiheit, unter Beachtung des geltenden Rechts, Bauwerke zu errichten, die der Religionsausübung dienen.

Die Errichtung einer Moschee trägt – wie der Bau einer Kirche oder einer Synagoge – zur Bereicherung der kulturellen und religiösen Vielfalt in unserem Land bei.

Das Kreuz als christliches Symbol ist Ausdruck der Gottesliebe zu den Menschen. Wer, wie in dem Erfurter Stadtteil Marbach, das Kreuz als Instrument der Auseinandersetzung mit Nicht- oder Andersgläubigen einsetzt, handelt gegen das Gebot der christlichen Nächstenliebe.

Die Synode bittet alle Bürgerinnen und Bürger, Menschen, die sich zu ihrem Glauben und ihrer Religionsgemeinschaft bekennen, mit Respekt zu begegnen und ihre Gebetsräume und Bauwerke zu achten und zu schützen.

Die christlichen Kirchen sind zu einem offenen, im Geiste gegenseitiger Achtung geführten Dialog mit Christen, Muslimen, Juden oder Angehörigen anderer Religionen und nicht religiösen Menschen bereit und laden ausdrücklich dazu ein.“

Bitte lesen Sie auch die Gemeinsame Erklärung der Bischöfe von Evangelischer Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und Bistum Erfurt, Bischof Ulrich Neymeyr und Landesbischöfin Ilse Junkermann, vom 14. März 2017.