Pressemeldungen über St. Dionysius

Thüringer Allgemeine vom 16.06.2017

Thüringer Allgemeine vom 29.05.2017

Thüringer Allgemeine vom 27.05.2017

Thüringer Allgemeine vom 24.05.2017

Thüringer Allgemeine vom 22.04.2017

Thüringer Allgemeine vom 06.09.2016

3.Glocke

Thüringer Allgemeine vom 09.06.2016

TA9.6

Thüringer Allgemeine vom 24.12.2015

Ta Bericht Pauken

Thüringer Allgemeine vom 13.10.2015

Erfurter Allgemeine, 13.10.2015, Seite 16

Glaube und Heimat vom 21. Juni 2015

Glaube und heimat 21.6.15

Thüringer Allgemeine vom 15. Juni 2015

TA 15.06.2015

Thüringer Allgemeine vom 5. Mai 2015

01_TA vom 5.Mai 2015 lesbar

Thüringer Allgemeine vom 23. April 2015

 TA 23.4.2015

Thüringer Allgemeine vom 5. Januar 2015

Problemkirche 001

Thüringer Allgemeine vom 7. April 2012: „Auferstehung der Kirchen im Erfurter Landkreis“

Bauausschuss Salomonsborn

Egon Weidenweber, Friedemann Boelicke und Klaus-Dieter Töpfer (von links), seit 1. April Vereinsvorsitzender, mit dem Symbol der Dreifaltigkeit, das für den Altar der St.-Dionysius-Kirche restauriert werden soll. Foto: Marco Schmidt

Erfurt. „Sie feiern die Auferstehung des Herrn“, heißt es in Goethes Osterspaziergang. Auch die Kirchen selbst haben Ähnliches erlebt – nach der Wende wurden viele restauriert. Exakt 41 Stadt- und Dorfkirchen fallen in den Zuständigkeitsbereich des Evangelischen Kirchenkreises Erfurt.

Inzwischen ist mehr als die Hälfte davon in einem ordentlichen Zustand, bestätigt Baupfleger Jürgen Rödiger. Fünf oder sechs Gotteshäuser seien es noch, die große Sorge bereiten und einer Grundsanierung bedürfen. Die Kaufmannskirche gehört dazu, sie wird gegenwärtig mit Unterstützung des Denkmalamtes in Ordnung gebracht. Ein Großteil des Geldes kommt aus dem sogenannten Baulastfonds, einer Art Solidarfonds, in den alle Kirchgemeinden ihren finanziellen Beitrag leisten, erklärt Pfarrer Ricklef Münnich.

In seinen Zuständigkeitsbereiche fällt ein weiteres der Sorgenkinder, die St.-Dionysius-Kirche in Salomonsborn. Nachdem ein Sanierungsversuch Anfang der 90er-Jahre gescheitert war, hatte sich 1997 der noch heute aktive Förderverein gegründet – „zur Renovierung, Instandhaltung und Verschönerung der Kirche als kulturhistorisches und denkmalgeschütztes Allgemeingut“. Er veranstaltet Benefizkonzerte, verkauft beim alljährlichen Brunnenfest Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, beteiligt sich am Adventsbasar und stellt die Erlöse der Kirche zur Verfügung. Er bemüht sich um Spenden und steuert ein gehöriges Maß an Eigenleistungen zu den Bauarbeiten bei. Die Kirche, 1742 erbaut, wurde etwa 100 Jahre später innen weiß getüncht. 2008 begann ihre Sanierung.

Die Decke ist inzwischen fertig, dabei hat man ein barockes Bild entdeckt und wieder aufgefrischt. Auch die Emporen sind in Ordnung gebracht worden. 2012 sollen Fenster, Fußboden und die Herrschaftsstände – einst für die Wohlhabenderen unter den Besuchern gedacht – erneuert werden, kündigt Pfarrer Münnich an. Etwa 40 000 Euro werden gebraucht.

Im nächsten und übernächsten Jahr soll der Altar an die Reihe kommen, „Allerdings kann der Auftakt schon dieses Jahr erfolgen“, freut sich Bauleiter Friedemann Boelicke. „Die Sparkassenstiftung Erfurt und die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen haben uns jeweils 3000 Euro gespendet. Zweckgebunden – zur Restaurierung des barocken Kanzelaltars, für zwei Altarfiguren sowie dessen Bekrönung.“

Thüringische Landeszeitung  vom 10. September 2010

Salomonsborn. Sensation unter dem Dach der St.-Dionysius-Kirche: Ein wunderschönes barockes Deckengemälde aus der Zeit des Neubaus der Kirche 1738 ist unter den Resten des weißen Farbanstriches von 1838 zum Vorschein gekommen. Entdeckt hat es Restaurator Benno Busch aus Bad Frankenhausen, der seit einer Woche das Holztonnengewölbe unter dem Dach restauriert.

Pfarrer Ricklef Münnich erkannte: „Jesus in der Mitte zwischen Mose mit den Gesetzestafeln und Elia mit der Schriftrolle des Propheten, unten im Bild die Jünger Petrus, Johannes und Jakobus dargestellt ist die Erzählung von der Verklärung Jesu nach dem Evangelium des Lukas“. Friedemann Boelicke, Mitglied des Gemeindekirchenrates, zeigt sich begeistert: „An eine solch phantastische Entdeckung hatten wir nicht zu denken gewagt. Unsere Dorfkirche ist ein wahres Kleinod des ländlichen barocken Kirchenbaus inThüringen.“Seit zwei Jahren wird die St.-Dionysius-Kirche saniert, Dachstuhl und Außenfassade sind bereits erneuert (TLZ berichtete mehrfach). Morgen, am Tag des offenen Denkmals, ist die St.-Dionysius-Kirche von 11 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr zur Besichtigung geöffnet. Um 17 Uhr schließt sich ein Benefizkonzert des Fördervereins der Kirche an. Eugen Mantu (Violoncello) und Akiko Yukawa (Klavier) spielen Tanzmusik aus drei Jahrhunderten unter dem Motto „Tango in Concert“.